Anlass genug für die Chefin des Hauses, Gabriele Hasse, gemeinsam mit Helmut Ochs, dem Geschäftsführer des neuen Trägers, der Berliner BEGA-Hotel-Betriebs-GmbH, einen Tag der offenen Baustelle durchzuführen. Den nutzten am vergangenen Sonntag viele Nachbarn, Freunde des Hauses und langjährige Gäste, um sich aus erster Hand über die Planungen und den Baufortschritt informieren zu lassen. So erfuhren die Gäste, dass sich die Arbeiten in Verzug befinden, da gerade im Lug ins Meer etliche Balken erneuert werden mussten, was so nicht einkalkuliert war.
Gabriele Hasse erläutert die Sanierungsarbeiten an den 100 Jahre alten Gebäuden.Das Gelände der „Strandvillen Bethanienruh“, so der künftige leicht veränderte Name, präsentierte sich den Besuchern bei einem Rundgang als wahre Mondlandschaft. Um die Strandvilla zu erreichen, musste ein Krater durchschritten werden, in dem ein Verbindungstunnel zwischen dem Gästehaus und der Strandvilla sowie dem neuen Saunenbereich entsteht. Das Lug ins Meer soll auch weiterhin familienfreundliche Zimmer und Preise bereithalten, dazu ein Spielzimmer bekommen und einen großen Seminarraum für Tagungsgäste.
Am grundlegendsten wird sich die Strandvilla, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, verändern. Bislang nur mit Etagenduschen und –WC ausgestattet, werden nach der für November vorgesehenen Wiedereröffnung alle 17 Doppel- und Einzelzimmer über Dusche und WC, Telefon, TV und gemütliche Sitzecke verfügen. Das bisherige Restaurant soll um ein Kaminzimmer erweitert werden, in dem auch kulturelle Veranstaltungen geplant sind.
Vom Restaurant aus können die Gäste im nächsten Jahr auf eine großflächige Frühstücksterrasse mit Meerblick gelangen. Eine Etage tiefer werden sich dann vier erneuerte Apartments wiederfinden. Unter dem Dach entsteht derweil ein neuer Andachtsraum, der wie alle Etagen dann per Außenfahrstuhl erreichbar sein wird. Insgesamt werden die Strandvillen Bethanienruh 80 Betten beherbergen. Neben dem bisherigen Personal sollen in der kommenden Saison noch neue Köche und Servicekräfte eingestellt werden.


