v.l.n.r.: Rolf Seelige-Steinhoff, Dr. Elke Röllig, Dr. Karin Lehmann, Thomas HummelDas Usedomer Musikfestival, das bis zum 10. Oktober unter dem Motto „Preußens Glanz – eine musikalische Spurensuche“ steht, hat neben Preußen noch einen zweiten Schwerpunkt, nämlich den Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen Leben und Werke sich quasi als roter Faden durch das Festival ziehen. Insofern war es nahe liegend für die Organisatoren um Intendant Thomas Hummel, eine Ausstellung über die einflussreiche und wohlhabende Familie der Mendelssohns ins Rahmenprogramm aufzunehmen.
In der Villa Irmgard sind 22 Tafeln zum Komponisten und zu Familienmitgliedern der Mendelssohns zu sehen, die allesamt von Schülern des Felix Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums in Berlin-Pankow gestaltet wurden. Dr. Elke Röllig, Geschichtslehrerin und Kunsthistorikerin leitet dort eine Geschichtswerkstatt, in der neben Oberstufenschülern auch Lehrer mitarbeiten. Leider konnten die Schüler nicht mit zur Vernissage kommen, doch sie seien „total stolz“, dass sie mit ihrer Ausstellung auf Usedomer vertreten sind, versicherte Elke Röllig.
Auch musikalisch nahm das Festival seinen Anfang. Die vier jungen Damen des niedersächsischen Almandin-Quartetts spielten das Streichquartett a-moll op. 13, das Mendelssohn-Bartholdy als 18-Jähriger zu Ehren seines Vorbilds Ludwig van Beethoven komponierte.


